Frohes Fest!

Weihnachten steht vor der Tür! Sicher, eine Neuigkeit ist das nicht. Gibt es ja schon gefühlt seit August diverse Christmas-Devotionalien in den Supermärkten. Der FINK empfiehlt für die Adventszeit: Einfach mal durchatmen! Sich nicht von der „Was-soll- ich-nur-schenken?!“-Panik befallen lassen. Und wir empfehlen folgende Märkte und Veranstaltungen, um die staade Zeit richtig zu genießen.

Der an Tagen und Ständen längste Christkindlmarkt Freisings findet auch heuer wieder in der Oberen Hauptstraße statt. Beim Freisinger Advent sollen nicht nur die Glühwein- und Bratwurst-Fans auf ihre Kosten kommen. Der Veranstalter „Prima leben und stereo“ hat erneut ein umfangreiches Kulturprogramm für jeden Öffnungstag zwischen dem 25. November und 22. Dezember auf die Beine gestellt. Zur Eröffnung spielt etwa das Blechbläserensemble Brassabit. Für noch mehr Musik sorgen ganz unterschiedliche Gruppen wie die Münchner Moritatensänger, die Jagdhornbläser Freising, das Titus Waldenfels Trio, Harry Saltzmann und Norbert Bürger, Samba Beat, der Jugendkammerchor, Gruppen der Freisinger Musikschulen, die Schneider Combo und viele mehr. Dazu gibt es Stadtführungen, Kinder können ans Christkind schreiben, die Frisinga Fratzen treten auf und Kunsthandwerker zeigen ihr Geschick. Das ganze Programm finden Sie in unserem Terminkalender sowie im Internet unter www.freisinger-advent.de

Dazu kommen noch weitere Märkte, die zwar jeweils nur ein Wochenende gehen, aber mindestens genauso besuchenswert sind. Am 3. und 4. Dezember lohnt es sich, den Weg hinauf zum Schafhof zu gehen. Von 10 bis 18 Uhr zeigen über 50 Kunsthandwerker ihre Arbeiten. Kinder und auch Erwachsene können bei vielen Workshops aber auch selbst Hand anlegen. Am Wochenende drauf lockt dann wieder der traditionelle Christkindlmarkt auf dem Marienplatz, organisiert von Efi, Lions Club und Rotary Club.

Zur Vorweihnachtszeit gibt es in der Domstadt auch jede Menge Musik zu hören. Am 3. Dezember lädt die Familienmusik Meindl zum Adventssingen in die Wieskirche ein (18 Uhr), am 4. Dezember findet im Asamtheater das Alpenländische Adventssingen des Freisinger Tagblatts zu Gunsten der Aktion „Menschen in Not“ statt. Um 16 und dann noch einmal um 19 Uhr spielen unter anderem die Alpbacher Bläser, die Hirschberg Zithermusi oder die Riederinger Sänger.

Wenn sich einer wie Michael Altinger mit Weihnachten beschäftigt, kann das nur lustig werden. „Meine heilige Familie“ lautet das Motto des Abends, den Altinger zusammen mit seiner Band am 8. Dezember ab 20 Uhr im Lindenkeller bestreitet. Gezeigt werden dabei die Dramen der bayerischen Weihnacht.

In der Adventszeit ist aber auch der Freisinger Nachwuchs musikalisch sehr aktiv. Am 11. Dezember zeigen Schüler von 3klang e.V. ihr Können beim Adventskonzert im Schafhof (16 Uhr), am gleichen Tag lädt für 17 Uhr die Musikschule zu ihrem Weihnachtskonzert in die Heilig-Geist-Kirche ein und am 21. und 22. Dezember geben die Schüler des Camerloher-Gymnasiums ihre Weihnachtskonzerte (jeweils 19.30 Uhr, Kirche St. Georg).

Viel klassische Musik zur Vorweihnachtszeit gibt es am vierten Adventswochenende. Am 17. Dezember lädt das Vokalensemble Cantabile zu Bachs Weihnachtsoratorium in die Christi-Himmelfahrts-Kirche ein (19.30 Uhr). Am 18. Dezember spielt die Freisinger Dommusik im Diözesanmuseum weihnachtliche Barockmusik (17 Uhr). Am selben Tag veranstaltet der Sängerhort Freising sein Weihnachtssingen in der Christi-Himmelfahrts-Kirche (16.30 Uhr).

Moderne bairisch-weltgewandte Volksmusik ist am 11. Dezember im Dom zu hören. Die Gruppe Luz Amoi rund um Stefan Pellmaier haben sich diesmal bekannte Advents- und Weihnachtslieder vorgenommen, sie in neues musikalisches Gewand gekleidet, ohne den Charme aufzugeben (17 und 19.30 Uhr).

Neben Märkten und Musik stehen auch Lesungen und Theateraufführungen an. Kinder sind gut aufgehoben bei „Pipi plündert den Weihnachtsbaum“ am 15. Dezember um 15 Uhr im Asamtheater. Am gleichen Ort finden im Dezember auch noch einige Aufführungen des neuen Stücks der Laienbühne Freising statt. „Das Attenhamer Christkindl“ aus der Feder des bekannten Volksschauspielers und Autors Werner Asam ist ein sehenswertes weihnachtliches Volksstück. Alle Daten stehen im Internet unter www.laienbuehne-freising.de. Im Asamtheater findet in der Adventszeit aber auch eine besuchenswerte Lesung statt. Gerd Anthoff liest am 22. Dezember ab 20 Uhr aus Ludwig Thomas Weihnachtsgeschichte.

Eine empfehlenswerte Veranstaltung für Kinder ist direkt am Heiligen Abend. Am 24. Dezember um 11 Uhr wird im Stadtmuseum durch den Historischen Verein die Wartezeit aufs Christkind verkürzt. Gemeinsam erkunden die kleinen Besucher das Museum und dürfen am Schluss ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen.

Eine letzte Empfehlung, die für die gesamte Adventszeit gilt: Ein Besuch im Diözesanmuseum. Dort ist nicht nur die umfangreiche Krippensammlung zu sehen. Noch bis zum 5. Februar beherbergt das Haus die Ausstellung: „Von Korbinian bis Lichtmess – Kunst und Symbolik zum Weihnachtskreisfest“. Dort lässt sich auch vieles lernen über Dinge, die inzwischen fast schon in Vergessenheit geraten sind. Etwa die Frage, woher der Christbaumschmuck eigentlich kommt. Und: Ein Museum wie das am Domberg ist der perfekte Ort, um mal abzuschalten vom Weihnachtstrubel.




weitere Artikel zu diesem Thema:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.