Mein letzter Monat: Gregor Zeifang

Für mich hat der Juni sehr spannend begonnen, denn am 4. Juni sollte der errechnete Geburtstermin meines Sohnes sein. Meine Frau Steffi und ich wollten die Zeit davor noch gemeinsam intensiv nutzen und waren viel unterwegs, zum Beispiel beim Eisessen oder im Kino in „The Great Gatsby“. Und da uns ein Projekt nicht reicht, befinden wir uns zusätzlich gerade in der Endphase der Planungen für den Bau unseres Hauses in Thalhausen. Daher hatten wir noch zwei Treffen mit unserer Architektin, damit wir, wenn der Kleine da ist, wichtigere Themen in den Vordergrund stellen können. Am 9. Juni war es dann soweit und Raphael Florian kam mit etwas Verspätung im Freisinger Klinikum zur Welt. Nachdem Steffi um 10.30 Uhr einen homöopathischen Wehen-Cocktail erhalten hatte, der die Geburt einleiten sollte, war um kurz nach 15 Uhr mein Sohn bereits auf der Welt. Seitdem erlebe ich einerseits die schönsten Momente auf der Welt, wenn ich beispielsweise Raphael auf dem Arm halte. Andererseits ist natürlich alles vollkommen anders und anstrengender als zuvor. Und das tags und nachts. Wenn er schreit, dann meist, weil er Hunger hat. Als Mann kann ich da nicht wirklich viel machen, außer das Stillkissen herrichten und Steffi etwas zu trinken geben. Mit der Geburt habe ich 14 Tage Urlaub genommen und mich als „Wochenbettmanager“ betätigt. Die letzten Tage waren zwar anstrengend und nicht im klassischen Sinne erholsam, dafür aber eher aufregend und spannend, da der Fokus neu ausgerichtet wurde. Daher kann ich nun wieder mit freiem Kopf und neuer Kraft in die Arbeit gehen.




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