Neues Buch im Fink-Verlag

Im letzten Monat feierte der Freisinger Furtnerbräu seine erste Erwähnung vor genau 500 Jahren. Zu diesem Anlass gab es ein großes Fest direkt vor dem Gasthaus mit viel Musik, aber auch interessanten Führungen zur Geschichte des Hauses und seiner Besitzer. Es gibt seitdem ein eigenes Glas, das man auch an der Theke erwerben kann.
Der Fink-Verlag beteiligte sich an diesem großen Jubiläum mit einem eigenen Buch, das nun u.a im Pustet und im Furtner erhältlich ist.
Der Furtnerbräu gehört zu den traditionsreichsten Gastronomien der Stadt Freising. Bereits 1513 erstmals erwähnt entwickelten sich das Gasthaus und die Brauerei im 17. Jahrhundert zu einem bedeutenden bürgerlichen Betrieb. Ihre Besitzer waren häufig im Stadtrat oder in Bürgermeisterämtern vertreten. Ein Furtner-Sohn wurde 1705 sogar zum Abt des Benediktinerklosters Weihenstephan gewählt. Die Familie Braun, die 1833 den Furtnerbräu erworben hatte, etablierte sich zu einer „Brauer-Dynastie“. Ein Familienmitglied, Johann Braun, war es, der nach dem Brand des alten Anwesens 1886 das bis heute bestehende repräsentative Gasthaus errichten ließ. Im Buch wird nicht nur die Geschichte der Besitzer dargestellt, sondern auch die des Furtner-Hauses in der Oberen Altstadt und des ehemaligen Furtner-Kellers in der Wippenhauser Straße. Historische Ansichten, Erinnerungsstücke, aber auch Bilder der heutigen Gastronomie führen die vielhundertjährige Geschichte des Furtners besonders vor Augen.




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