Neues Leben im alten Furtnerbräu

Die Freisinger Innenstadt früher: Reihenweise Gaststätten, manche davon sogar mit eigener Brauerei. Eine solch lange Tradition hat gerade der Furtnerbräu in der Oberen Hauptstraße aufzuweisen. 1967 wurde der Brauereibetrieb eingestellt, seit 2007 stehen die Räumlichkeiten komplett leer. Das hat sich Ende April geändert: Übergangweise wird im Furtner wieder Bier ausgeschenkt. Die Macher des erfolgreichen „Schneiders“, Andreas Adldinger, Reinhard Fiedler und Frank Hager haben sich erneut zusammengetan, um ein Stück Freisinger Gastronomie-Geschichte wiederzubeleben. Erst mal für ein Jahr werden wieder die Gäste bewirtet. Das ganze Areal, das sich im Besitz von Louis Praetner befindet, wird derzeit komplett überplant, dann soll auch wieder dauerhaft der Gastronomie-Betrieb sichergestellt sein. Die Zwischenlösung jetzt beschränkt sich auf den ehemaligen Gastraum. Der soll es aber in sich haben: Mit teilweise originaler Einrichtung, wie sich der Furtner-Bräu als gemütlich bayerische Wirtschaft vor 50 Jahren präsentiert hat. Das Team um die Wirtin Franziska Kreuter schenkt Biere aus Freising, aber hauptsächlich Augustiner aus: zwei Mal pro Woche sogar stilecht aus dem Holzfass. Geöffnet ist der Furtnerbräu täglich ab 18 Uhr.




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