Rekordergebnisse im Tourismus

Insgesamt wurden im letzten Jahr 339.168 Übernachtungen gezählt – ein Plus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012. Die Gästeankünfte sind sogar um 5,8 Prozent auf 221.845 Ankünfte gestiegen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Touristen betrug 1,5 Tage. Rechnerisch übernachteten 2013 also täglich 929 Nicht-Freisinger in der Domstadt an der Isar.

Die Zahl der ausländischen Touristen lag bei 103.054, was einem Anteil von 46,5 Prozent aller Gästeankünfte der Stadt entspricht. Zum Vergleichsjahr 2012 stieg dieser Wert um knapp neun Prozent. „Diese positive Entwicklung ist vor allem auf ein höheres Touristenaufkommen aus dem europäischen Ausland und Asien zurückzuführen“, sagt Dr. Ingo Bartha, Leiter des Referates für Kultur und Tourismus bei der Stadt Freising.

„Noch nie in der Freisinger Geschichte waren die Übernachtungszahlen so hoch. Sie übertrumpfen in ihrer Dynamik sogar die positive Entwicklung der gesamtbayerischen und oberbayerischen Tourismuswirtschaft, die ebenfalls neue Spitzenwerte erreicht hat“,  bilanziert Ingo Bartha. Während die bayerische Tourismuswirtschaft mit Schneemangel, einem kühlen Frühjahr und der Hochwasserkatastrophe kämpfte, litt der Freisinger Tourismus kaum unter diesen widrigen Witterungseinflüssen: Die spezifische Freisinger Tourismussituation mit vielen Geschäftsreisenden ist wetterunabhängig, sodass eventuell entgangene Urlaubsübernachtungen ausgeglichen wurden.

Statistisch nicht erfasst werden die vielen Tagesbesucher in Freising, die als Einzel- oder Gruppenreisende Freising besuchen. Dass Freising als Ausflugsort beliebt ist, zeigt jedoch die Anzahl der gebuchten Stadtführungen. In der Touristinformation am Marienplatz wurden im Jahr 2013 insgesamt 346 Stadtführungen zu unterschiedlichen Themen gebucht. Bei einer durchschnittlichen Teilnehmerzahl von 25 Personen pro Gruppe  kann festgehalten werden, dass 8.650 Gäste von den sachkundigen Stadtführerinnen und Stadtführern zu den Schönheiten der Stadt geführt wurden. Tatsächlich liegt jedoch die Anzahl der Gruppenführungen wesentlich höher, da auch anderen touristische Leistungsträger Gästeführungen organisieren und anbieten (Domführungen, Brauereiführungen oder Führungen in den Weihenstephaner Gärten).

Diese positive Gesamtentwicklung zeigt, dass der Tourismus in der Stadt Freising zu Recht einen hohen Stellenwert genießt. „Die Zahlen unterstreichen, dass Freising nicht nur für uns  lebens-, sondern auch besuchenswert ist für Gäste aus dem In- und Ausland“, freut sich Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher. Tages-, Tagungs- und Freizeittourismus seien starke Wirtschaftsfaktoren, die ihrerseits zweifellos von den anstehenden Maßnahmen zur Umsetzung der Innenstadtkonzeption weiter profitieren würden. „Städte stehen immer auch in einer Konkurrenz zueinander – Freising mit seinem großen kulturellen Erbe punktet hier völlig zu Recht! Mit einer weiteren Standort-Aufwertung, mit den vielen Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität weiter verbessern, nicht zuletzt mit der Sanierung des wertvollen Asamgebäudes, betreiben wir Zukunftssicherung gerade auch für anspruchsvollen Tagestourismus!“




weitere Artikel zu diesem Thema:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.