Vitus geht spielen

Ob Fasching, Fastnacht oder Karneval – noch ist das dem Vitus egal. Denn das Spielen mit anderen Kindern macht immer Spaß. Kostüme, Musik und Showtanzeinlagen bringen da gerade die richtige Abwechslung in den Alltag eines Kleinkinds.
Die Auswahl an Kinderfaschingsveranstaltungen im Landkreis Freising ist groß. Von Moosburg bis Eching, von Hallbergmoos bis Au feiert jede Narrhalla mit einer eigenen Kindergarde beim Kinderball. In Freising bilden der Kinderfasching in der Luitpoldhalle und der Faschingsdienstag auf dem Marienplatz den Höhepunkt für die Kleinen. Vitus hat sich für seinen ers-ten Faschingsbesuch die Generalprobe der Kindergarde Zolling ausgesucht. Alle zwei Jahre regiert hier ein Kinderprinzenpaar. Zu Beginn der fünften Jahreszeit wird bei kostenlosem Eintritt der große Auftritt ein letztes Mal vor Publikum geprobt. Geschwister, Eltern, Tanten und Onkel, Vereinsmitglieder, Freunde und Neugierige füllen die Plätze im Saal des Bürgerhauses bis auf den letzten Platz. Eine riesige Auswahl an Kuchen und eine Apfelschorle lassen nicht nur Vitus‘ Herz bereits vor dem Beginn der Aufführung vor Freude springen. Dann geht die Musik an und die Kindergarde marschiert ein. Von drei bis dreizehn Jahren hat jedes Alter seinen Platz in der Formation. Mit großen Augen verfolgen Jung und Alt die Tanzeinlagen. Unter dem Motto „Aladin im Reich von 1001-Nacht“ und in lilafarbenen Seidenkostümen – bestickt mit zahlreichen klimpernden Goldmünzen – begleitet der Hofstaat das diesjährige Kinderprinzenpaar Stefanie III. und Lukas I. Bei traditionellem Walzer und flotten Showtanzeinlagen vergeht die Zeit nicht nur für die kleinen Zuschauer wie im Flug. Animiert vom Rhythmus der Musik klatschen alle mit, bis die Garde gefolgt von Prinz und Prinzessin mit großem Applaus die Halle verlässt. Wie viel Spaß der Auftritt den kleinen Faschings-Profis macht, zeigen das strahlende Lächeln und die leuchtenden Augen, die selbst die Kleinsten beim Auszug im Gesicht haben. Nach dem langen Sitzen bleibt für Vitus im Anschluss genügend Zeit, um selbst die Tanzfläche zu erkunden, zu springen, zu rennen und mit den anderen Kindern ausgiebig zu toben. Wie bei all den anderen Kinderbällen kommt jetzt für Mama und Papa die Gelegenheit, sich mit Freunden auszutauschen und gemeinsam Pläne für die weitere närrische Zeit zu schmieden in der Gewissheit, dass der Nachwuchs frühestens auf dem Heimweg und spätestens am Abend im Bett selig und ausgelassen einschlafen wird, um vielleicht von Tausend und einer Nacht zu träumen.




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