Vitus geht spielen

Wie viele andere Kinder, möchte auch Vitus nicht den ganzen Winter ausschließlich in den eigenen vier Wänden spielen. Er möchte etwas Neues entdecken, lernen und Abenteuer erleben. Eine Möglichkeit, Kindern in den von Regen und Schnee bestimmten Monaten genügend Platz zum Spielen und Toben zu geben, bietet seit Mai 2012 der Elterntreff im Haus der Vereine. Jeden Mittwoch von 9.30 bis 11.30 ist hier der Raum der Begegnung für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren geöffnet. Die Eltern erwartet ein günstiges Frühstücksbuffet.
Auf den Vormittag verteilt nutzen bis zu 25 Mütter die Möglichkeit, sich hier zu treffen, sich auszutauschen und die Kinder gemeinsam spielen zu lassen. Das Spielzeug reicht von Büchern, Autos, Stofftieren und Bausteinen über ein begehbares Kinderhaus bis hin zu verschiedenen Gummimatten und Schaumstoffklötzen zum Klettern und Toben. Während die Kleinen das angebotene Spielabenteuer erkunden und sich lautstark gegenseitig beschäftigen, bleibt für die Erwachsenen Zeit zum Reden. War es früher üblich, Erfahrungen innerhalb der Familie, von Mutter zu Tochter weiterzugeben, sind für viele heute der Elterntreff und ähnliche Angebote ein willkommener Ort, um selbst Fragen zu stellen und anderen Antworten auf Fragen zu Erziehung, Ernährung, Freizeitangeboten oder dem beruflichen Wiedereinstieg zu geben. Finanziert wird der Elterntreff über Geld- und Sachspenden von Eltern, deren Kinder sich hier sehr wohlgefühlt haben, und Unternehmen wie beispielsweise dem Flughafen.
Nachdem Sabine von Garßen bereits seit zehn Jahren das Müttercafé im Tollhaus mitorganisiert (jeden Montag von 9.30 bis 11.30 Uhr), rief die Diplompädagogin 2012 den Elterntreff im Haus der Vereine ins Leben, um auch im Freisinger Norden einen gut erreichbaren Treffpunkt zu bieten. Gemeinsam mit der Erzieherin Evamaria Gehring organisiert sie ehrenamtlich die wöchentlichen Treffen, richtet die Spielsachen her und kümmert sich um Frühstücksbuffet, Kaffee und Tee. „Sowohl beim Elterntreff wie auch beim Müttercafé handelt es sich um offene Treffen“, beschreibt Sabine von Garßen die Idee. „Jeder kann kommen und gehen, wann er oder sie möchte. Oder eben auch wegbleiben. Es besteht kein Zwang, regelmäßig teilzunehmen.“ Sie betont jedoch auch, dass es keine offizielle Betreuung gibt, jeder hier ist für seine Kinder selbst verantwortlich! Übrigens: Mütter, die sich gerne an der Organisation der Treffen beteiligen möchten, sind herzlich willkommen. Eine pädagogische Ausbildung ist aus Erfahrung von Vorteil.




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