Was im letzten Monat passiert ist: November 2013

Alles offen
Man hatte sich auf einen relativ entspannten Landratswahlkampf eingestellt. Doch die Nachricht von Amtsinhaber Michael Schwaiger (Freie Wähler), er werde aus „persönlichen gesundheitlichen Gründen“ nicht mehr antreten, hat für Aufregung gesorgt. Plötzlich sahen die andere Parteien doch wieder eine Chance, am 16. März 2014 den Chefsessel im Landratsamt zu erobern. Bis jetzt haben die Freien Wähler den Neufahrner Bürgermeister Rainer Schneider als Kandidaten gekürt, die CSU hat Schulamtsleiter Josef Hauner ins Rennen geschickt, und die Grünen haben Kreisrätin Birgit Mooser-Niefanger auf den Kandidatenschild gehoben.

Wieder offen
Es schien das Ende zu sein: Ein Brand hatte Ende September die Gaststube des Furtnerbräu zerstört. Doch relativ schnell stand fest: Der Furtner darf nicht sterben. Und so packten die drei Pächter (Andreas Adldinger, Reinhard Fiedler, Frank Hager), die Wirte (Franziska Kreuter und Ludwig Dinzinger), das gesamte Personal und auch viele Stammgäste mit an, richteten die Gaststube wieder so her, wie sie vor dem Feuer war. Jetzt ist der Furtnerbräu wieder geöffnet, nachdem zur Eröffnung am 23. November der Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher das erste Fassl angezapft hatte. Einen Tag zuvor durfte bereits die Feuerwehr bei einem Dankesfest in den neuen, alten Räumen feiern.

Das liebe Geld
Weil der Stadtrat im November so lange über die Westtangente und den nördlichen Isarsteg diskutiert hat (siehe Jahresrückblick), konnte der Haushalt 2014 in der Novembersitzung nicht mehr beschlossen werden. Doch im Hauptausschuss war das Zahlenwerk zuvor schon abgesegnet worden: Man wird zwar Kredite benötigen, weil man aber gleichzeitig auch Schulden tilgt, wird es laut Plan 2014 keine Nettoneuverschuldung geben. Wichtig: Das Geld für die 5,8 Millionen Euro teure Eishalle, die 2014 endgültig errichtet werden soll, ist im Etat verzeichnet. Wie der Haushalt 2014 der Stadt aussieht, wofür man Geld ausgibt und wo man das Geld herbekommt, erläutert der FINK in der Januarausgabe.




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