Was im letzten Monat passiert ist: September 2013

Volksfest für die Freisinger

Sieht man einmal von den ersten Tagen ab, so war das 84. Freisinger Volksfest nicht gerade von gutem Wetter verwöhnt. Trotzdem: Die Bilanz war positiv und konnte sich sehen lassen. 941,3 Hektoliter Bier wurden im Festzelt „Zum Ochsenwirt“ von Stefanie und Ludwig Tauscher vertilgt, nur 8,59 Hektoliter weniger als beim Rekord-Volksfest im Jahr davor. Fast noch wichtiger: Es blieb relativ friedlich. Die Körperverletzungsdelikte stiegen nicht an, 13 Betretungsverbote musste die Polizei trotzdem aussprechen.

Volksfest für die CSU

September war Wahlmonat. Und da hatte die CSU im Landkreis allen Grund zu jubeln. Am 15. September ergatterte Florian Herrmann mit 38,8 Prozent der Stimmen das Direktmandat und zieht zum zweiten Mal in den Landtag ein. Christian Magerl von den Grünen lag mit 25,2 Prozent der Stimmen doch recht deutlich dahinter, sein inzwischen fünfter Einzug ins Maximilianeum war damit aber über die Liste gesichert. Und zwei Tage später stand dann – zur Überraschung Vieler – fest, dass es auch der Kandidat der Freien Wähler, Benno Zierer, über die FW-Liste in den Landtag geschafft hat. Freising ist also wieder mit drei MdL vertreten, wobei Magerl und Zierer auf den Oppositionsbänken Platz nehmen müssen und von dort aus gegen die Startbahn kämpfen werden. Eine Woche später konnte die CSU schon wieder jubeln: Erich Irlstorfer hat mit fast 52 Prozent der Stimmen das Ticket nach Berlin in den Bundestag gelöst.

Volksfest für Heigl

Mit vier Vertretern ist der Landkreis im Bezirkstag präsent: Direkt in das Gremium wurde Simon Schindlmayr (CSU) gewählt (37,1 Prozent), Johannes Becher (Grüne) und Rainer Schneider (FW) haben es über die Liste ebenso locker in den Bezirkstag geschafft wie die (verhinderte) Erst- und dann also Zweitstimmenkandidatin Marianne Heigl (FW), für die die peinliche Verwechslung zwischen Erst- und Zweitstimmenkandidat dann doch noch ein Happy End nahm.

Volksfest für die Westtangenten-Freunde

Eine Jahrhundert-Entscheidung fiel ebenfalls am 22. September: Beim Bürgerentscheid zur Westtangente votierten 56,5 Prozent der Freisinger dafür, die Westumfahrung in der geplanten Form mit Untertunnelung Vöttings zu bauen. Die Tangentengegner, das Aktionsbündnis „Besser ohne Westtangente“, kamen auf 43,5 Prozent Stimmen. Die Erleichterung war OB Tobias Eschenbacher am Wahlabend im Rathaus deutlich anzusehen. Nach 46 Jahren Planung dürfte es jetzt dann wirklich losgehen mit dem Verkehrsprojekt.  (AB)




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