Was im letzten Monat passiert ist: April 2014

Neuer Landrat
Am 30. März war es so weit: Nach 18 Jahren hat die CSU den Chefsessel im Landratsamt zurückerorbert. Mit 53,5 Prozent der Stimmen hat sich Josef Hauner (CSU) in der Stichwahl gegen Rainer Schneider (FW) durchgesetzt und ist für sechs Jahre Freisings neuer Landrat. Doch nicht nur der Landkreischef wurde in der Stichwahl bestimmt, in vier Gemeinden wurden auch die Bürgermeister gewählt: CSU-Siege gab es in Moosburg mit Anita Meinelt und in Hallbergmoos mit Harald Reents, in Nandlstadt setzte sich Jakob Hartl (Bürgerliste) durch. Und in Neufahrn gibt es mit Franz Heilmeier den ersten Bürgermeister der Grünen im Landkreis Freising.

 

Neue Eishalle
Seit April rollen in der Luitpoldanlage die Baumaschinen an. Ihre Mission: Der Bau der Eishalle, für den nun endlich der Spatenstich erfolgt ist. Insgesamt 6,8 Millionen Euro werden da verbuddelt, 5,8 Millionen davon trägt die Stadt. Fertig sein soll das Gebäude  bis Weihnachten.

 

Neue Kreisumlage
Diese Entscheidung war für die Gemeinden wichtig: Der Kreistag hat beschlossen, die Kreisumlage – also den Betrag, den die Kommunen jährlich entsprechend ihrer Steuerkraft an den Landkreis abführen müssen – um zwei Prozentpunkte von 49,9 auf 47,9 zu senken. Mit 32:29 Stimmen hat man diese Absenkung beschlossen.

 

Neuer Entscheid
Jetzt steht fest: Am 25. Mai wird es einen Bürgerentscheid zur Moosach-Öffnung geben. Der Stadtrat hat Anfang April das von der CSU initiierte Bürgerbegehren für gültig und damit den Bürgerentscheid für zulässig erklärt – oder besser: juristisch für zulässig erklären müssen.

 

Neuer Termin
Für Aufregung sorgte auch im vergangenen Monat die dritte Startbahn. Grund: Die für Ende März geplante Behandlung der Massenpetition „Gegendruck“ im Wirtschaftsausschuss des Landtages wurde vom Vorsitzenden Erwin Huber (CSU) ganz kurzfristig von der Tagesordnung genommen. Die Petition, die das Aus für die Startbahnplanungen fordert und die von 82 000 Bürgern unterzeichnet wurde, wird nun später behandelt. Startbahngegner hatten Huber und der CSU vorgeworfen, den Tagesordnungspunkt kurz vor der Landrats-Stichwahl aus taktischen Gründen nicht behandeln zu wollen. (AB)




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